Zuhause darf sich umsorgt anfühlen.
Prolivia begleitet ältere und pflegebedürftige Menschen sowie Menschen mit Demenz und ihre Familien mit einer stillen Technik, die nichts verlangt und nichts aufzeichnet. Kein Armband, kein Knopf, kein Bildschirm — nur das gute Gefühl, dass man rasch bemerkt, wenn etwas nicht stimmt.
- Keine Kameras, kein Ton
- Nichts zu tragen, nichts zu drücken
- Betrieb in Österreich
DAS PRODUKT
Sechs Worte, an denen wir uns messen lassen.
Wir stehen zu jeder Entscheidung, die wir über dieses Produkt treffen — auch zu den Funktionen, die wir bewusst nicht integrieren.
Gewissheit
Angehörige müssen nicht raten. Ein vertrauter Tageslauf wird sichtbar, ohne dass jemand anrufen und fragen muss: „Ist bei dir alles okay?“
Würde
Niemand wird beobachtet. Prolivia zeichnet keine Bild- oder Tonaufnahmen auf. Privatsphäre beim Wohnen in den eigenen vier Wänden ist das höchste Gut und dabei soll es auch bleiben.
Selbstständigkeit
So lange es geht, bleibt der eigene Rhythmus der Maßstab. Technik, die unterstützt. Sie entscheidet nichts und ersetzt keine Menschen.
Ruhe
Kein Piepen, kein Blinken, keine App, die Aufmerksamkeit fordert. Was im Hintergrund arbeitet, soll auch dort bleiben.
Verlässlichkeit
Prolivia funktioniert ohne aktive Bedienung. Die diskreten Sensoren an der Wohnraumdecke sind unauffällig und dennoch allzeit aktiv.
Fürsorge
Hinter jeder Meldung steht ein Mensch, der sich um jemanden sorgt. Wir werden Ihnen diese Sorgen nicht abnehmen können, aber den Umgang damit erleichtern.
Stille Aufmerksamkeit
Prolivia lernt den Tag kennen — nicht den Menschen.
Kleine, unauffällige Sensoren in bereits bestehenden Räumen erfassen über Wochen den Rhythmus eines gewöhnlichen Tages. Aus diesem Rhythmus entsteht eine Erwartung: So sieht ein guter Morgen bei Frau Huber aus. Weicht etwas deutlich ab, fragt Prolivia zuerst leise nach — in der App, für Angehörige und Pflegekräfte.
Wir messen die Abwesenheit von Gewohnheit, nicht vorrangig die Anwesenheit von Personen. Genau darin liegt der Unterschied zwischen einer Überwachung und einem Aufpassen, das man aushält.
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Kameras, Mikrofone und Bildschirme im gesamten System.
Was Prolivia bemerkt
- Dass die Wohnungstür morgens geöffnet wurde.
- Dass das Licht in der Küche anging.
- Dass der Tagesverlauf dem gewohnten Muster folgt.
- Dass jemand wie üblich gegen acht Uhr in den Tag startet.
Was Prolivia nicht sieht
- Kein Bild aus einem einzigen Raum.
- Kein Gespräch, kein Ton, kein Wort.
- Kein Blick in Medikamente, Konten oder Post.
Team
Die Menschen hinter Prolivia.
Ein kleines Team aus Innsbruck. Mit persönlichen Erfahrungen, die zur Produktentwicklung geführt haben. Mit Herz und Seele für die Menschen.
Rüdiger Woerner
Mitgründer
Er denkt das System von der Idee bis zum Produkt: was im Hintergrund bleiben muss, was sichtbar werden darf und was bewusst nicht eingebaut wird. Mit Sinn für Weiterentwicklung und Vision.
- Technologie
- Vision
- Innovation
- Produktentwicklung
Iris Binderlehner, MA BSc
Mitgründerin
Sie baut die Beziehungen auf, für die Prolivia stehen wird — mit Familien, Pflegediensten, Gemeinden und Wohnungsanbietern im Gespräch.
- Vertrieb
- Strategie
- Geschäftsentwicklung
- Partnerschaften
Wann es passt
Sechs Situationen, die uns immer wieder begegnen.
Zurück in den eigenen vier Wänden
Die Entlassung kommt früher als geplant. Familie und Betreuungseinrichtungen brauchen eine Lösung, die in zwei Tagen steht — und die niemanden wie einen Patienten behandelt.
Töchter und Söhne, die weit weg sind
Wer 300 Kilometer entfernt lebt, trägt die Sorge trotzdem mit. Prolivia verwandelt „Ich weiß nicht, ob es ihr gut geht“ in eine ruhige Gewissheit.
Menschen, die kein Notrufarmband wollen
Das Armband bleibt in der Schublade, weil es jeden Tag an Gebrechen erinnert. Prolivia ist unsichtbar — und deshalb tragbar.
Nächte, Wochenenden, Übergaben
Zwischen den Besuchen der Betreuungsperson entsteht ein Raum, in dem niemand weiß, was passiert. Prolivia füllt ihn mit Aufmerksamkeit, nicht mit Kontrolle.
Zwischen selbstständig und betreut
Der Wechsel ins betreute Wohnen ist selten ein einzelner Tag. Prolivia hilft, den richtigen Moment zu erkennen — ohne ihn zu erzwingen.
Eine Gemeinde, die ihre Älteren kennt
Für soziale Träger, Gemeinden und genossenschaftliches Wohnen: ein System, das sich in bestehende Strukturen einfügt, statt sie zu ersetzen.
So beginnt es
Vier Schritte, keiner davon drängt.
Wir haben Prolivia so gebaut, dass man es sich ansehen kann, ohne sich entscheiden zu müssen. Sie können jederzeit aussteigen — auch nach der Inbetriebnahme.
Warteliste-
I
Ein Gespräch, das nichts kostet
Wir hören zu: Wer lebt wo, wer ist erreichbar, was wäre im Ernstfall hilfreich. Kein Verkaufsgespräch, keine Dringlichkeit, keine Unterlagen, die Sie vorbereiten müssen.
-
II
Ein Blick in die Wohnung
Wir schauen, was der Alltag schon bietet: Türen, Licht, Wasser, Wege. Alles, was wir brauchen, ist bereits da — Prolivia fügt sich nahtlos ein.
-
III
Ruhige Inbetriebnahme
Prolivia lernt den gewohnten Tageslauf kennen. Die Sensoren werden an der Wohnraumdecke angebracht, ein Gateway in die Steckdose gesteckt und schon kann es losgehen. In der App können Aktivitäten verfolgt werden.
-
IV
Begleitung, die bleibt
Keine wechselnden Ansprechpartner - eine Technologie, die besteht, die Muster sowie Abweichungen davon erkennt und ein gutes Gefühl gibt.
Versprechen
Was Sie von uns erwarten dürfen — schwarz auf weiß.
Ihre Daten gehören Ihnen
Wir verkaufen keine Daten, wir geben sie nicht weiter und wir schalten keine Werbung. Prolivia finanziert sich über das, was Sie kaufen — nicht über das, was Sie preisgeben.
Betrieb in Österreich
Die Daten laufen über Infrastruktur in Österreich und der EU. Kein Drittanbieter entscheidet im Verborgenen mit, was mit dem Tageslauf einer Person geschieht.
Verständlich statt kleingedruckt
Wir erklären vor dem Vertrag, was Prolivia speichert, wie lange sie es speichert und was damit passiert, wenn Sie aussteigen. Auf Wunsch schriftlich.
Der Mensch im Vordergrund
Für uns steht der Mensch an erster Stelle. Das Leben wir auch in unseren Visionen und Ideen. Sollte sich etwas nicht gut anfühlen, sprechen Sie mit uns.
Über Prolivia
Ein Tiroler Unternehmen, das aus einer Frage entstand.
Prolivia wird in Innsbruck aufgebaut — von einem kleinen Team aus den Bereichen Technik und Gesundheitswesen. Uns verbindet eine unbequeme Erfahrung: Die Ungewissheit, ob es den Liebsten gut geht, weil man nicht 24/7 vor Ort sein kann und nicht ständig Kontrollanrufe durchführen möchte.
Wir halten wenig von Technik, die Menschen in Patienten verwandelt. Deshalb bauen wir ein System, das im Hintergrund bleibt, das den eigenen Rhythmus respektiert und das Angehörigen die Sorge abnimmt, ohne die Selbstständigkeit zu kosten.
Prolivia ist in Gründung. Bevor wir starten, sprechen wir mit so vielen betroffenen Familien, Pflegediensten und Gemeinden wie möglich — wer mitreden möchte, ist gerne eingeladen.
Häufige Fragen
Was Angehörige zuerst fragen.
Wenn Ihre Frage fehlt, schreiben Sie uns. Wir antworten persönlich.
Braucht Prolivia Kameras oder Mikrofone?
Nein. Prolivia arbeitet ohne Bild und ohne Ton. Erfasst werden ausschließlich Signale aus dem Alltag: eine geöffnete Tür, Licht, Bewegung, gewohnte Tageszeiten. Aus diesen Signalen entsteht ein Tagesbild, kein Video und kein Protokoll über Personen.
Muss meine Mutter etwas tragen oder bedienen?
Nein. Es gibt nichts anzuziehen, nichts aufzuladen und nichts zu drücken. Genau darum haben wir uns gegen ein Armband und gegen einen Hausnotruf entschieden: Was täglich Bedienung verlangt, wird irgendwann abgelegt.
Was passiert, wenn etwas auffällt?
Die App benachrichtigt Sie bei Auffälligkeiten. Sei es, bei potenziellen Sturzgeschehnissen, auffälliger Inaktivität oder anderen Abweichungen im Tagesverlauf.
Wer entscheidet, wer was sieht?
Die Person, bei der Prolivia wohnt, entscheidet zuerst. Angehörige, Betreuung oder Gemeinde erhalten nur, was ausdrücklich freigegeben wurde. Freigaben lassen sich jederzeit ändern und widerrufen.
Wie aufwendig ist die Installation?
Gering. Die Sensoren werden an die Wohnraumdecke und Türen angebracht, ohne zu bohren und ohne umzubauen. Das Gateway zur Verbindung aller Sensoren benötigt eine Steckdose. Ein Nachmittag genügt in der Regel; danach läuft das System von allein.
Was kostet das und wie lange bin ich gebunden?
Das besprechen wir im Erstgespräch offen — inklusive der Frage, ob es für Ihre Situation überhaupt sinnvoll ist. Wir nennen Kosten, Laufzeit und Ausstieg vor jeder Unterschrift, nicht danach.
Ist Prolivia auch bei Demenz sinnvoll?
In den meisten Situationen ja, weil die Person nichts lernen oder sich erinnern muss. Für fortgeschrittene Erkrankungsformen ist Prolivia jedoch kein Ersatz für fachliche Betreuung — das sagen wir offen, bevor jemand Prolivia kauft.
Gibt es Prolivia schon?
Wir sind in Gründung und bauen das System derzeit mit ersten Familien und Einrichtungen auf. Wer früh sprechen möchte, meldet sich — wir melden uns der Reihe nach.
Kontakt
Erzählen Sie uns Ihre Situation.
Ein paar Sätze genügen. Wir melden uns persönlich — ohne Angebot, ohne Drängen, ohne Weitergabe an Dritte.
- office@prolivia.at
- Ort
- Innsbruck, Österreich
- Status
- Unternehmen in Gründung